Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Hitdorf 1428 e.V.

Mitglied im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V.


Bildung einer eigenständigen Bruderschaft

Die Entwicklung zur eigenständigen Schützenbruderschaft in Hitdorf ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass sich Hitdorf bis ins Bergische Land hinein durch seinen Rheinhafen zwischenzeitlich zu einem wichtigen Standort in der Versorgung des Umlandes entwickelt hatte. Im Jahr 1832 war Hitdorf mit 1.461 Einwohnern die stärkste und finanzkräftigste Gemeinde der Bürgermeisterei Monheim. Neben Hitdorf bestand die Bürgermeisterei aus Monheim mit 1.304 Einwohner, Rheindorf mit 771 Einwohnern und Baumberg mit 815 Einwohnern. Am 08.11.1839 wurde Hitdorf durch Billigung des Kölner Erzbischofs zu einer selbständigen Pfarre und löste sich aus der Pfarre St. Aldegundis, Rheindorf. Im Jahr 1854 schied Hitdorf aus dem Bürgermeisterverband Monheim aus und erhielt am 29.10.1857 die Stadtrechte verliehen.


1913: Präses Pfarrer Karl Morf weiht eine neue Bruderschaftsfahne. Sie trägt die Aufschrift: "Üb Aug und Hand fürs Vaterland 1878-1913" und zeigt den heiligen Sebastianus. Diese Fahne ist erhalten und in Besitz der Schützenbruderschaft.


Wegen des 1. Weltkrieges und seinen Folgen ruhte das Bruderschaftsleben in den Jahren 1914 bis 1924.


26.04.1925: Die Schützenbruderschaft nimmt an der Weihe der Glocken der St. Stephanus Pfarre mit den namen Stephanus, Joseph, Maria und Agatha teil. Seit dem Einschmelzen der Kirchenglocken im 1. Weltkrieg verfügt die Pfarrkirche wieder über ein Glockengeläut. Das gleiche Schicksal wie das der Vorgängerinnen sollten diese Kirchenglocken bis auf die kleine Agatha Glocke im 2. Weltkrieg erfahren.


25.11.1925: Die Schützenbruderschaft ist gemeinsam mit den Schützenbruderschaften aus Bürrig, Immigrath, Lützenkirchen, Rheindorf und Schlebusch Gründungsmitglied des "St.-Sebastianus-Schützenbund des unteren Kreises Solingen".


10.06.1926: An der Schindskaule, heute das Gelände "Im Frohental", wird ein transportabler Schießstand "für Büchsen schweren Kalibers mit einer Schussbahn von 16 Metern" eingeweiht.


1928: Die Jungschützenabteilung wird zur Förderung der Jugend unter Leitung von Willi Esser gegründet. Heinrich Meuser wird erster Prinz der Schützenbruderschaft.


19.11.1928: Die Schützenbruderschaft nimmt an der Einweihung des Ehrenmals in Hitdorf teil.


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